Schlagwort: Erinnerungskultur

  • Say it loud! – Festival gegen Rechts in Uelzen

    Say it loud! – Festival gegen Rechts in Uelzen

    Laut sein, sichtbar und hörbar gegen Rassismus, informiert und aktiv bleiben – und dabei die gute Laune nicht verlieren: Dafür steht das „Say it Loud! – Festival gegen Rassismus“. Am Samstag, 29. August 2026, lädt „Uelzen bleibt bunt e. V.“ gemeinsam mit seinen Partner*innen auf den Herzogenplatz in Uelzen ein. Ab 16:00 Uhr erwartet die Besucher*innen ein abwechslungsreiches Programm aus Musik, Workshops, Information, Austausch und Begegnung. Der Eintritt ist frei, damit alle dabei sein können.

    Eröffnet wird das Festival um 16:00 Uhr durch „Uelzen bleibt bunt e. V.“. Ab 16:30 Uhr geht es mit einem vielfältigen Programm weiter: Die Garteninstrumente, eine junge Schüler*innenband, sorgen für den musikalischen Auftakt. Gleichzeitig öffnet das Lesecafé seine Türen. Im Workshopzelt informiert beherzt über völkische Siedler*innen und deren Aktivitäten in der Region. Im Zirkuszelt lädt LOVEstorm zu einem Training zum Umgang mit Hass im Internet ein. Dafür sollte das eigene Handy mitgebracht werden.

    Auch die Auseinandersetzung mit Rechtsextremismus und der Geschichte Uelzens nimmt einen wichtigen Platz im Festivalprogramm ein. Um 16:45 Uhr startet ein antifaschistischer Stadtrundgang. An verschiedenen Orten in der Stadt wird auf die Geschichte Uelzens während der Jahre 1933 bis 1945 geblickt. Dabei werden die Schicksale der Betroffenen sichtbar und historische Ereignisse greifbar. Die Erinnerung an diese Zeit ist nicht nur ein Blick in die Vergangenheit, sondern auch eine Mahnung für die Gegenwart.

    Um 17:10 Uhr steht Linden Legendz e. V. auf der Bühne. Die Gruppe bringt Hip-Hop und Tanz auf den Herzogenplatz und lädt anschließend um 18:00 Uhr im Zirkuszelt zu einem eigenen Workshop ein. Besucher*innen können dabei nicht nur zuschauen, sondern selbst aktiv werden und die Kultur hinter den Moves kennenlernen.

    Auch musikalisch hat das „Say it Loud!“ einiges zu bieten. Nach den Garteninstrumenten und dem Bühnenprogramm von Linden Legendz e. V. geht es mit NACKT ab 18:00 Uhr, Ruff&Tuff ab 19:15 Uhr und Riot Teddy ab 20:45 Uhr weiter. Damit ist von den ersten musikalischen Klängen am Nachmittag bis zum Abschluss am Abend für vielfältige Live-Musik und Festivalstimmung gesorgt.

    An zahlreichen Infoständen könnt ihr euch zum Thema informieren und auf spielerische Art tiefer eintauchen. Neben Stoffdruck und Armbänderbasteln gibt es einen Laufzettel, der dazu einlädt, sich mit den Themen tiefergehend auseinanderzusetzen. Und am Ende gibt es eine Kleinigkeit zu gewinnen.

    Das „Say it Loud!“ verbindet politische Bildung und gesellschaftliches Engagement mit Musik, Kultur und Begegnung. Die verschiedenen Workshops, Informationsangebote und Veranstaltungen schaffen Raum, um sich mit Rassismus und Rechtsextremismus auseinanderzusetzen, Fragen zu stellen, miteinander ins Gespräch zu kommen und gemeinsam Haltung zu zeigen.

    Also: Seid laut, seid bunt, seid dabei! Informiert euch, diskutiert, tanzt und zeigt gemeinsam, dass Uelzen für Toleranz, Vielfalt und Zusammenhalt steht.

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    Das „Say it Loud! – Festival gegen Rassismus“ findet am Samstag, 29. August 2026, ab 16:00 Uhr auf dem Herzogenplatz in Uelzen statt. Der Eintritt ist frei.

     

  • ‎31. Musikfest Altmark | Musiklandpartie Salzwedel – eine musikalische Entdeckungsreise

    ‎31. Musikfest Altmark | Musiklandpartie Salzwedel – eine musikalische Entdeckungsreise

    Ein musikalischer Stadtspaziergang mit anschließendem Konzert

    Salzwedel steckt voller Musik. Überall kann man Orte entdecken, an denen Musik gelebt wird oder Musikgeschichte geschrieben wurde. Besonders schön lässt sich all das spazierend entdecken. Im Rahmen des Formats Musiklandpartie stellt das Musikland Sachsen-Anhalt Routen entlang von Musikorten zusammen, die sich eigenständig per App oder mit einem kostenfreien Booklet absolvieren lassen. Ab September 2026 gibt es eine solche Tour auch für die Hansestadt Salzwedel.

    Das Musikfest Altmark lädt in Kooperation mit dem Musikland Sachsen-Anhalt am 4. September 2026 ab 17 Uhr alle Interessierten bei einem geführten Stadtspaziergang durch Salzwedel mit anschließendem Konzert ein, diese neue Route zu entdecken. Treffpunkt ist die St. Katharinenkirche Salzwedel. Ab 19:30 Uhr spielt das Ensemble The Muses‘ Fellows hierzu Musik von Thomas Selle (1599 – 1663). Die dazugehörige Originalquelle, eine Handschrift des Barockkomponisten, findet sich in der Kirchenbibliothek der St. Katharinenkirche Salzwedel. Zuvor gibt es eine musikalische Runde durch die Stadt, mit spannenden Einblicken zu Musikorten und -geschichte. Die detaillierten Informationen zu den Stationen entlang der Route stehen dann auch als gestaltete Tour in den Apps outdooractive und komoot sowie als Booklet zum Mitnehmen zur Verfügung.

    Das Musikfest Altmark wird vom Altmarkkreis Salzwedel und dem Landkreis Stendal getragen. Es wird durch das Land Sachsen-Anhalt gefördert und durch die Kreissparkasse Stendal sowie die Sparkasse Altmark West finanziell und ideell unterstützt. Das gesamte Programm des Musikfestes Altmark 2026 finden Sie online auf www.musikfest-altmark.de und im Programmflyer. Besuchen Sie gern auch weitere Veranstaltungen des 31. Musikfestes Altmark. Es findet vom 16.08. bis 15.11.2026 in der ganzen Altmark statt.

    Freier Eintritt.

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    Rolf Klatt / IMG Sachsen-Anhalt
  • Freie Bühne Wendland: Hermine Katz und das ungeheure Wissen der Dachböden

    Freie Bühne Wendland: Hermine Katz und das ungeheure Wissen der Dachböden

    von Kerstin Wittstamm und Caspar Harlan

    Für Schulen ab 7. Jahrgang

    Das Stück dokumentiert beispielhaft das Schicksal einer Familie aus Lüchow. Was war da los, überall in Deutschland, vor bald einhundert Jahren? Wer war das „der Judeheinzi“, seine Mutter Ottilie, der Großvater Siegmund und alle anderen aus der Familie? Wohin sind sie verschwunden?

    Ein großer Dank an viele Menschen aus dem Wendland, dem Stadtarchiv Lüchow und ganz besonders an Elke Meyer-Hoos und dem Museum Wustrow.

    Liesel Mansfeld ©Museum Wustrow
    Liesel Mansfeld © Museum Wustrow NS Archiv

    Mit diesem Foto hat alles angefangen. Die Trödlerin Hermine Katz es auf einem Dachboden gefunden. Sie wurde neugierig, hat recherchiert auf den Dachböden unserer Häuser, in Erinnerungen, in Archiven und so die vergessene Geschichte der Familie Mansfeld erfahren, die sie nun erzählen will. Ein Albtraum, was sie da herausgefunden hat. Ein Albtraum, der nie wieder passieren darf.

    Die Freie Bühne Wendland hat dieses schwierige Thema aufgearbeitet, damit es nicht in Vergessenheit gerät.

    Regie: Caspar Harlan, Spiel: Kerstin Wittstamm

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    SchülerInnenstimmen

    „Die Zahlen kannte ich, aber jetzt habe ich die Menschen gesehen.“

    „Ich habe jetzt irgendwie mehr gecheckt als im Geschichtsunterricht.“

    „Ich habe viel neues dazugelernt. Außerdem ist mir nochmal klar geworden, dass sich sowas nicht nochmal wiederholen darf.“

    „Ich finde es mutig, dass sie sowas machen und es auch noch so realistisch darstellen.“

    „Die Geschichte der Familie Mansfeld war sehr berührend.“

    „Bitte machen Sie so weiter, denn es sollen alle Menschen davon mitbekommen.“

    „Hier konntest du dich richtig hineinversetzen.“

    „Es berührt einen schon, dass das Leute aus nächster Nähe waren.“

  • Freie Bühne Wendland: Hermine Katz und das ungeheure Wissen der Dachböden

    Freie Bühne Wendland: Hermine Katz und das ungeheure Wissen der Dachböden

    von Kerstin Wittstamm und Caspar Harlan

    Für Schulen ab 7. Jahrgang

    Das Stück dokumentiert beispielhaft das Schicksal einer Familie aus Lüchow. Was war da los, überall in Deutschland, vor bald einhundert Jahren? Wer war das „der Judeheinzi“, seine Mutter Ottilie, der Großvater Siegmund und alle anderen aus der Familie? Wohin sind sie verschwunden?

    Ein großer Dank an viele Menschen aus dem Wendland, dem Stadtarchiv Lüchow und ganz besonders an Elke Meyer-Hoos und dem Museum Wustrow.

    Liesel Mansfeld  ©Museum Wustrow
    Liesel Mansfeld © Museum Wustrow NS Archiv

    Mit diesem Foto hat alles angefangen. Die Trödlerin Hermine Katz es auf einem Dachboden gefunden. Sie wurde neugierig, hat recherchiert auf den Dachböden unserer Häuser, in Erinnerungen, in Archiven und so die vergessene Geschichte der Familie Mansfeld erfahren, die sie nun erzählen will. Ein Albtraum, was sie da herausgefunden hat. Ein Albtraum, der nie wieder passieren darf.

    Die Freie Bühne Wendland hat dieses schwierige Thema aufgearbeitet, damit es nicht in Vergessenheit gerät.

    Regie: Caspar Harlan, Spiel: Kerstin Wittstamm

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    SchülerInnenstimmen

    „Die Zahlen kannte ich, aber jetzt habe ich die Menschen gesehen.“

    „Ich habe jetzt irgendwie mehr gecheckt als im Geschichtsunterricht.“

    „Ich habe viel neues dazugelernt. Außerdem ist mir nochmal klar geworden, dass sich sowas nicht nochmal wiederholen darf.“

    „Ich finde es mutig, dass sie sowas machen und es auch noch so realistisch darstellen.“

    „Die Geschichte der Familie Mansfeld war sehr berührend.“

    „Bitte machen Sie so weiter, denn es sollen alle Menschen davon mitbekommen.“

    „Hier konntest du dich richtig hineinversetzen.“

    „Es berührt einen schon, dass das Leute aus nächster Nähe waren.“