Schlagwort: Theatergruppe

  • Freie Bühne Wendland: Leni Riefenstahl & Susan Sontag

    Freie Bühne Wendland: Leni Riefenstahl & Susan Sontag

    von Stijn Devillé

    Das Time Magazine feiert Jubiläum

    und lädt alle Personen, die je den Titel der Zeitschrift geziert haben, zu einer Feier nach New York ein.
    Nicht nur Leni Riefenstahl, auch Susan Sontag ist eingeladen und doch ist es zu einem Treffen der so unterschiedlichen Frauen nie gekommen.

    Devillé stellt uns die beiden vor und erst, wenn wir eine Ahnung davon haben wie sie ticken, lässt er sie aufeinander los. Dann werden sie schärfer, die krass auseinander strebenden Weltbilder. Sie könnten kaum unterschiedlicher sein: die Regisseurin und Fotografin Leni Riefenstahl auf der einen Seite, die Schriftstellerin und Intellektuelle Susan Sontag auf der anderen. Eine den Körperkult liebende Nazi-Propagandistin oder zumindest duldende Mitläuferin trifft auf eine jüdische, homosexuelle Kritikerin. Ein Dialog der Vorwürfe, der Zweifel, der Selbstgerechtigkeit, der Selbstzerstörung und der Macht entsteht im Vorfeld.

    Riefenstahls Selbstdisziplin, Ehrgeiz, Unbeirrbarkeit und Lebensdrang stehen im krassen Gegensatz zur Kritik der zweifelnden, stets reflektierenden, anklagenden und schwer-kranken Sontag. Ein Treffen zweier starker Frauen, das nie zustande kam, dennoch in seiner Intensität Schatten auf beide Biografien voraus warf. (www.theatertexte.de)

    Da ist dann das eigene Weltbild gefragt – was darf ein Künstler und was nicht, um sauber zu bleiben – damals und heute.

    Es spielen:
    Leni Riefenstahl – Kerstin Wittstamm,
    Susan Sontag – Carolin Serafin.
    Regie: Caspar Harlan
    Fotos: Kina Becker
    Rechte: Drei Masken Verlag, München

  • Freie Bühne Wendland: Emmas Glück

    Freie Bühne Wendland: Emmas Glück

    Ein Ein-Frauen-Stück, geschrieben von Kerstin Wittstamm (Schauspiel) und Caspar Harlan (Regie) nach dem Roman von Claudia Schreiber.

    Emma lebt alleine auf einem heruntergekommenen, total verschuldeten Bauernhof. Sie ist einsam, hat sich aber mit trotzigen Pragmatismus darin eingerichtet. “Lieber Gott mach mich reich oder glücklich”, hat sie jeden Abend bei offenem Fenster gebetet, jahrzehntelang. Eines Nachts wird sie von einem Knall geweckt – eine halbe Stunde später hat sie eine Tüte voller Geld in der Hand und einen nackten Mann im Bett: Max. Er hat Krebs und ist auf der Flucht vor dem Sterben mit geklauten Dollar und einem geklauten Auto aus der Kurve geflogen. Der Beginn einer “skurrilen, herzzerreissenden und ganz und gar unkitschigen Liebesgeschichte” (TZ, München). Sie handelt vom Sterben, erzählt aber von der unbändigen Lust auf Leben.

  • Freie Bühne Wendland: Emmas Glück

    Freie Bühne Wendland: Emmas Glück

    Ein Ein-Frauen-Stück, geschrieben von Kerstin Wittstamm (Schauspiel) und Caspar Harlan (Regie) nach dem Roman von Claudia Schreiber.

    Emma lebt alleine auf einem heruntergekommenen, total verschuldeten Bauernhof. Sie ist einsam, hat sich aber mit trotzigen Pragmatismus darin eingerichtet. “Lieber Gott mach mich reich oder glücklich”, hat sie jeden Abend bei offenem Fenster gebetet, jahrzehntelang. Eines Nachts wird sie von einem Knall geweckt – eine halbe Stunde später hat sie eine Tüte voller Geld in der Hand und einen nackten Mann im Bett: Max. Er hat Krebs und ist auf der Flucht vor dem Sterben mit geklauten Dollar und einem geklauten Auto aus der Kurve geflogen. Der Beginn einer “skurrilen, herzzerreissenden und ganz und gar unkitschigen Liebesgeschichte” (TZ, München). Sie handelt vom Sterben, erzählt aber von der unbändigen Lust auf Leben.

  • Freie Bühne Wendland: Hermine Katz und das ungeheure Wissen der Dachböden

    Freie Bühne Wendland: Hermine Katz und das ungeheure Wissen der Dachböden

    von Kerstin Wittstamm und Caspar Harlan

    Für Schulen ab 7. Jahrgang

    Das Stück dokumentiert beispielhaft das Schicksal einer Familie aus Lüchow. Was war da los, überall in Deutschland, vor bald einhundert Jahren? Wer war das „der Judeheinzi“, seine Mutter Ottilie, der Großvater Siegmund und alle anderen aus der Familie? Wohin sind sie verschwunden?

    Ein großer Dank an viele Menschen aus dem Wendland, dem Stadtarchiv Lüchow und ganz besonders an Elke Meyer-Hoos und dem Museum Wustrow.

    Liesel Mansfeld ©Museum Wustrow
    Liesel Mansfeld © Museum Wustrow NS Archiv

    Mit diesem Foto hat alles angefangen. Die Trödlerin Hermine Katz es auf einem Dachboden gefunden. Sie wurde neugierig, hat recherchiert auf den Dachböden unserer Häuser, in Erinnerungen, in Archiven und so die vergessene Geschichte der Familie Mansfeld erfahren, die sie nun erzählen will. Ein Albtraum, was sie da herausgefunden hat. Ein Albtraum, der nie wieder passieren darf.

    Die Freie Bühne Wendland hat dieses schwierige Thema aufgearbeitet, damit es nicht in Vergessenheit gerät.

    Regie: Caspar Harlan, Spiel: Kerstin Wittstamm

    ____

    SchülerInnenstimmen

    „Die Zahlen kannte ich, aber jetzt habe ich die Menschen gesehen.“

    „Ich habe jetzt irgendwie mehr gecheckt als im Geschichtsunterricht.“

    „Ich habe viel neues dazugelernt. Außerdem ist mir nochmal klar geworden, dass sich sowas nicht nochmal wiederholen darf.“

    „Ich finde es mutig, dass sie sowas machen und es auch noch so realistisch darstellen.“

    „Die Geschichte der Familie Mansfeld war sehr berührend.“

    „Bitte machen Sie so weiter, denn es sollen alle Menschen davon mitbekommen.“

    „Hier konntest du dich richtig hineinversetzen.“

    „Es berührt einen schon, dass das Leute aus nächster Nähe waren.“

  • Freie Bühne Wendland: Hermine Katz und das ungeheure Wissen der Dachböden

    Freie Bühne Wendland: Hermine Katz und das ungeheure Wissen der Dachböden

    von Kerstin Wittstamm und Caspar Harlan

    Für Schulen ab 7. Jahrgang

    Das Stück dokumentiert beispielhaft das Schicksal einer Familie aus Lüchow. Was war da los, überall in Deutschland, vor bald einhundert Jahren? Wer war das „der Judeheinzi“, seine Mutter Ottilie, der Großvater Siegmund und alle anderen aus der Familie? Wohin sind sie verschwunden?

    Ein großer Dank an viele Menschen aus dem Wendland, dem Stadtarchiv Lüchow und ganz besonders an Elke Meyer-Hoos und dem Museum Wustrow.

    Liesel Mansfeld  ©Museum Wustrow
    Liesel Mansfeld © Museum Wustrow NS Archiv

    Mit diesem Foto hat alles angefangen. Die Trödlerin Hermine Katz es auf einem Dachboden gefunden. Sie wurde neugierig, hat recherchiert auf den Dachböden unserer Häuser, in Erinnerungen, in Archiven und so die vergessene Geschichte der Familie Mansfeld erfahren, die sie nun erzählen will. Ein Albtraum, was sie da herausgefunden hat. Ein Albtraum, der nie wieder passieren darf.

    Die Freie Bühne Wendland hat dieses schwierige Thema aufgearbeitet, damit es nicht in Vergessenheit gerät.

    Regie: Caspar Harlan, Spiel: Kerstin Wittstamm

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    SchülerInnenstimmen

    „Die Zahlen kannte ich, aber jetzt habe ich die Menschen gesehen.“

    „Ich habe jetzt irgendwie mehr gecheckt als im Geschichtsunterricht.“

    „Ich habe viel neues dazugelernt. Außerdem ist mir nochmal klar geworden, dass sich sowas nicht nochmal wiederholen darf.“

    „Ich finde es mutig, dass sie sowas machen und es auch noch so realistisch darstellen.“

    „Die Geschichte der Familie Mansfeld war sehr berührend.“

    „Bitte machen Sie so weiter, denn es sollen alle Menschen davon mitbekommen.“

    „Hier konntest du dich richtig hineinversetzen.“

    „Es berührt einen schon, dass das Leute aus nächster Nähe waren.“

  • Freie Bühne Wendland: Ein kurzer Abend über den Tod

    Freie Bühne Wendland: Ein kurzer Abend über den Tod

    Über den Tod lachen? Aber ja, wenn man ihn ernst nimmt. Ist der Tod nicht vielleicht der einzig wahre Demokrat? Jeder kommt mal dran, ob er will oder nicht! Carolin Serafin, Gero Wachholz und Stefan Buchenau plaudern und singen sich durch ihren ABEND ÜBER DEN TOD, und geben dabei wertvolle Tips für diesen besonderen Moment, das Leben davor und über das, was vielleicht danach kommt. Darum ist es sehr klug von euch, uns zu hören und zu sehen- dann wisst ihr wenigstens Bescheid, wenn es soweit ist…

    Ein sarkastisches, manchmal auch nachdenkliches Vergnügen, sogar mit Musik.

    Foto: Marion Kollenrott

  • Freie Bühne Wendland: Ein kurzer Abend über den Tod

    Freie Bühne Wendland: Ein kurzer Abend über den Tod

    Über den Tod lachen? Aber ja, wenn man ihn ernst nimmt. Ist der Tod nicht vielleicht der einzig wahre Demokrat? Jeder kommt mal dran, ob er will oder nicht! Carolin Serafin, Gero Wachholz und Stefan Buchenau plaudern und singen sich durch ihren ABEND ÜBER DEN TOD, und geben dabei wertvolle Tips für diesen besonderen Moment, das Leben davor und über das, was vielleicht danach kommt. Darum ist es sehr klug von euch, uns zu hören und zu sehen- dann wisst ihr wenigstens Bescheid, wenn es soweit ist…

    Ein sarkastisches, manchmal auch nachdenkliches Vergnügen, sogar mit Musik.

    Foto: Marion Kollenrott

  • Freie Bühne Wendland: Ein kurzer Abend über den Tod

    Freie Bühne Wendland: Ein kurzer Abend über den Tod

    Über den Tod lachen? Aber ja, wenn man ihn ernst nimmt. Ist der Tod nicht vielleicht der einzig wahre Demokrat? Jeder kommt mal dran, ob er will oder nicht! Carolin Serafin, Gero Wachholz und Stefan Buchenau plaudern und singen sich durch ihren ABEND ÜBER DEN TOD, und geben dabei wertvolle Tips für diesen besonderen Moment, das Leben davor und über das, was vielleicht danach kommt. Darum ist es sehr klug von euch, uns zu hören und zu sehen- dann wisst ihr wenigstens Bescheid, wenn es soweit ist…

    Ein sarkastisches, manchmal auch nachdenkliches Vergnügen, sogar mit Musik.

    Foto: Marion Kollenrott

  • Freie Bühne Wendland: Ein kurzer Abend über den Tod

    Freie Bühne Wendland: Ein kurzer Abend über den Tod

    Über den Tod lachen? Aber ja, wenn man ihn ernst nimmt. Ist der Tod nicht vielleicht der einzig wahre Demokrat? Jeder kommt mal dran, ob er will oder nicht! Carolin Serafin, Gero Wachholz und Stefan Buchenau plaudern und singen sich durch ihren ABEND ÜBER DEN TOD, und geben dabei wertvolle Tips für diesen besonderen Moment, das Leben davor und über das, was vielleicht danach kommt. Darum ist es sehr klug von euch, uns zu hören und zu sehen- dann wisst ihr wenigstens Bescheid, wenn es soweit ist…

    Ein sarkastisches, manchmal auch nachdenkliches Vergnügen, sogar mit Musik.

    Foto: Marion Kollenrott

  • Freie Bühne Wendland: Geschichte einer Tigerin

    Freie Bühne Wendland: Geschichte einer Tigerin

    von Dario Fo

    Ein Gleichnis von Dario Fo erzählt von einem chinesischen Revolutionskämpfer, der „den Tiger hat“, was im Chinesischen bedeutet, dass er niemals aufgibt, bis zur Selbstaufgabe Widerstand leistet.

    Nach einer schweren Verletzung wird er von einer Tigerin gesund gepflegt. So leben Soldat, Tigerin und ihr Junges eine Weile in einer Art Patchwork-Familie zusammen, bis der Soldat von den familien- und WG-typischen Diskussionen so genervt ist, dass er lieber in die vom Krieg bedrohte Welt zurückkehrt.

    Ein echter Dario-Fo: absurd und mit anarchischem Witz.

    In einer Doppelpremiere „Eisprinzessin“ und „Die Geschichte einer Tigerin“ zeigte die Freie Bühne Wendland am 5. Mai 2018 Unter den Kastanien in Klein Witzeetze zwei märchenhafte Stücke für Erwachsene, frech und frivol, gespielt von Kerstin Wittstamm.

    Wie schon in ihrem Erfolgsstück ‚Emmas Glück‘ spielt Kerstin Wittstamm im rasanten Wechsel eine Vielzahl verschiedener Rollen.

    Regie: Caspar Harlan.